Heute hat mir leider das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht. Eigentlich waere ich gerne mit einer kleinen Gruppe in ein nahegelegenes Dorf geritten, aber leider regnete es in Stroemen, und kalt war es auch noch. So habe ich mich nur ein wenig in der Stadt herumgetrieben, dabei noch einen kleinen Markt vor dem Templo de Santo Domingo besucht und ansonsten gut gegessen.
Nachher gehe ich vielleicht noch auf eine heisse Schokolade nach Maya-Art aus, um mich wieder aufzuwaermen.
Morgen frueh geht es dann nach Panajachel in Guatemala. Viel waermer wird es dort auch nicht sein, aber Hierbleiben bringt auch nichts. So freue ich mich also auf eine Berglandschaft an einem Kratersee, die die Reise wert sein soll.
Auf bald!
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28.2.2009: San Cristóbal de las Casas
Man koennte meinen...
...dieser Ort...
...bestuende nur...
... aus Kirchen!
Naja, stimmt ja auch fast. ;-)Auf jeden fall ist San Cristóbal ein sehr entspanntes Staedtchen in den Bergen mit Strassen aus Pflasterstein, vielen Hippies und vielen Indios (die politisch korrekte Bezeichnung dafuer lautet uebrigens "indigene Volksgruppen"). Und Laeden voller Zapatista-Devotionalien. Und leider auch mit sehr vielen Kindern, die losgeschickt werden, um diverse Kleinigkeiten an Touristen zu verkaufen.
Hatte ich schon erwaehnt, dass es hier tierisch kalt ist?
Und neben den Kirchen gibt es auch noch einige Museen, Cafés mit sehr leckeren und gesunden Angeboten, Restaurants mit vegetarischer und italienischer Kueche und ein ganz passables Nachtleben mit viel Live-Musik. Man kann es also durchaus einige Zeit hier aushalten, aber ich habe mir fuer uebermorgen bereits die Weiterreise nach Guatemala vorgenommen.
Morgen ist ein kleiner Ausritt zu einem Maya-Dorf geplant, davon werde ich natuerlich zu gegebener Zeit berichten.
27.2.2009: Mérida -> Palenque -> San Cristóbal de Las Casas
HAMMER - hammer - Hammer! So lautet meine kurze Zusammenfassung von den Ruinen von Palenque - Misol-Ha und Agua Azul.

Zunächst ging es mit dem Nachtbus von 22 Uhr bis 6 Uhr nach Palenque. Die Busse der ersten Klasse sind auch einigermassen bequem, allerdings hilft es dem Schlaf wenig, wenn direkt nebendran ein Schrei-Baby chronisch nervt...
Dennoch hatte ich mich entschieden, die frühe Ankunft in Palenque zu nutzen und vor der Weiterreise noch eine Tour durch die Gegend zu machen.
Los ging es also mit den Ruinen von Palenque, schön in den Dschungel eingebettet.
Nach drei Stunden Zeit fuer eine ausfuehrliche Begehung des Areals und des Museums ging es dann im Kleinbus weiter zum Parque Misol-Ha, der im wesentlichen aus einem hohen Wasserfall sowie einer Grotte besteht, in die man etwa 35m hinein gehen kann, um dort dann einen kleinen Teich und einen kleinen Wasserfall innerhalb der stockfinsteren Grotte zu besichtigen. Zum Glueck hatte ich meine eigene Taschenlampe eingesteckt, ansonsten haette man zusaetzlich zum Eintritt noch einen Fuehrer bezahlen muessen. Das sind uebrigens die kleinen Aergernisse hier: Man wird oft nicht darueber aufgeklaert, dass verschiedene Dinge nicht im Tour- oder Eintrittspreis enthalten sind. Zwar geht es nicht um viel Geld, aber manchmal nervt es eben, weil ich mich dann doch ueber den Tisch gezogen fuehle.Danach folgte eine laengere Fahrt zu den Kalkterassen "Agua Azul", mitten durch eine weite Berglandschaft. Dort gab es erst einmal leckeren Fisch, und danach konnte ich im klaren und kuehlen Gebirgswasser baden, was nach dem feuchtheissen Tag eine grosse Erholung war.
Nach drei Stunden Aufenthalt dort ging es wieder in den Kleinbus und zurueck zu einem kleinen Weiler, der im Wesentlichen aus einer Kombination aus Kiosk und Apotheke bestand. Dort hielt dann der Reisebus der AEXA nach San Cristobal de Las Casas, der etwas verspaetet um 22 Uhr am Ende eines genau so langen wie schoenen Tages ankam. Ein Hostel war schnell gefunden, nur sind Heizungen hier wohl nicht ueblich, obwohl auf 2000m eine ziemlich frische Temperatur herrscht. Weiteres morgen!
26.2.2009: Cenotes
Das ist keine Ortschaft, sondern es handelt sich dabei um Höhlen im Karstgestein Yucatáns, die von unterirdischen Wasserströmen geformt wurden und heute mal mehr, mal weniger Süsswasser enthalten. Etliche dieser Cenoten sind zugänglich, und so hatte ich mich heute entschieden, die grosse Maya-Stätte Uxmal nicht zu besuchen und statt dessen lieber unter Stalagtiten baden zu gehen!
Ausserdem handelt es sich dabei letztendlich auch um Maya-Stätten, da schon lange vor der "Entdeckung" Amerikas die Maya diese Höhlen als Wasserreservoir nutzten.
Zum Glück hatte ich mich für diese Alternative entschieden! Alleine schon wegen der angenehmen Abkühlung an diesem heissen Tag, aber vor allem wegen der ausserirdischen Schönheit dieser Grotten.
Diesen Ausflug (Startpunkt ist das Dorf Cuzamá) kann ich wärmstens empfehlen. Der Tourismus beginnt hier gerade erst, so dass man hier noch die Ruhe dieser abgeschiedenen Orte geniessen kann.
Gleich geht es in den Nachtbus nach Palenque (9h Fahrt). Müde genug bin ich schon mal... ;-)
Auf bald!
Ausserdem handelt es sich dabei letztendlich auch um Maya-Stätten, da schon lange vor der "Entdeckung" Amerikas die Maya diese Höhlen als Wasserreservoir nutzten.
Zum Glück hatte ich mich für diese Alternative entschieden! Alleine schon wegen der angenehmen Abkühlung an diesem heissen Tag, aber vor allem wegen der ausserirdischen Schönheit dieser Grotten.
Diesen Ausflug (Startpunkt ist das Dorf Cuzamá) kann ich wärmstens empfehlen. Der Tourismus beginnt hier gerade erst, so dass man hier noch die Ruhe dieser abgeschiedenen Orte geniessen kann.
Gleich geht es in den Nachtbus nach Palenque (9h Fahrt). Müde genug bin ich schon mal... ;-)
Auf bald!
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26.2.2009: Ruta Puuc und Mérida
Es ist schon wieder nach Mitternacht, müde bin ich, geh' zur Ruh', schick' Euch ein paar Bilder zu:
Maya-Frauen pressen Saft aus erntefrischen Orangen. Leckerer und süsser geht's nicht mehr!
Hier wird noch fleissig restauriert, wie die Numerierungen zeigen.
Innenhof des Rathauses von Mérida. An der Wand im Treppenhaus hängen grosse Bilder des Yucatekischen Künstlers Fernando Castro Pacheco.
Maya-Frauen pressen Saft aus erntefrischen Orangen. Leckerer und süsser geht's nicht mehr!
Hier wird noch fleissig restauriert, wie die Numerierungen zeigen.
Innenhof des Rathauses von Mérida. An der Wand im Treppenhaus hängen grosse Bilder des Yucatekischen Künstlers Fernando Castro Pacheco.Nein, Tacos mit Fleisch vom Spiess.
26.2.2009: Die Höhle von Lol'Tun

"Lol'Tun" bedeutet in der Sprache der Maya "Stein-Blume"; der Name hat seinen Ursprung in einer Felsgravierung, die eine Blume darstellt. Der Besuch dieser Höhle stand heute auf dem Programm meiner "Ochsentour" entlang der "Ruta Puuc", an der noch etliche Wohn- und Tempelanlagen der Maya zu besichtigen sind. Dieser Artikel ist aber zunächst einmal ausschliesslich der Höhle gewidmet.
Stalagmiten, mit Erhebungen am Boden zu einer Säule verwachsen. Schlägt man sie, erzeugen sie Töne wie dumpfe Glocken (linker Ton: "Lol", rechter Ton: "Tun")Das Höhlensystem erstreckt sich nach derzeitigem Kenntnisstand über 8km. 2km sind so gut ausgebaut, dass sie mit einem Führer bequem begangen werden können. Mit der Einrichtung und Ausleuchtung hat man sich dabei sichtlich Mühe gegeben.
Etwas stimmt hier nicht ganz, wer sieht's?
24.2.2009: Mérida, Chitzén Itzá und Progreso
Jetzt wird es aber Zeit, endlich über Mexico zu berichten, schliesslich bin ich schon fünf Tage hier! Wenn mich der Blues nicht in Cancún hätte herumhängen lassen, dann wäre ich schon eher nach Mérida gefahren. Es hätte sich auch gelohnt, aber der kleine Durchhänger musste wohl einfach sein.Jedenfalls habe ich in Mérida durch Glück eine aussergewöhnlich freundliche Unterkunft gefunden: "La Casa de Tio Dach", die erst seit 10 Monaten geöffnet hat. Edwin, der Besitzer, ist unglaublich hilfreich, was seine vielen Tips zur Umgebung und zu weiteren Aktivitäten angeht. Und die frühere Kolonialstadt Mérida selbst ist auch ganz hübsch. Auch hier konnte ich dem Karneval nicht ganz entfliehen und habe mich daher als Zuschauer zu einer Parade am Rosenmontag begeben, bei der auch viele traditionelle Kostüme zu sehen waren. Ansonsten stand die Fastnacht unter dem Motto "Kino", und so waren etliche Wagen mit Filmfiguren geschmückt und die Leute darauf entsprechend verkleidet.Oh je, ich habe vor lauter Enthusiasmus die Zeit aus den Augen verloren. Ich muss morgen wieder früh raus (allerdings nicht um 5 Uhr wie heute, um die Touri-Massen zu vermeiden). Also lasse ich einfach noch die Bilder sprechen.
Fot-o-Meter
Señoras y Señores, ich präsentiere Ihnen: Das Fot-o-Meter™!
Anhand dieses einfachen Messwertes, nämlich der Anzahl der geschossenen Fotos, lässt es sich leicht erkennen, wie wohl oder unwohl ich mich an einzelnen Orten gefühlt habe. Gleichzeitig wird dieser Artikel die Überleitung zu meinem derzeitigen Aufenthalt in Mexiko.
Top Flop der Fot-o-Meters: Santiago de Cuba.
Nummer 2 der ungeliebtesten Orte: Cancún. Immerhin ein Foto, von dem ich auch ein Video habe, aber das werde ich der Grösse wegen wohl auf den Bilderabend verschieben müssen.
Anhand dieses einfachen Messwertes, nämlich der Anzahl der geschossenen Fotos, lässt es sich leicht erkennen, wie wohl oder unwohl ich mich an einzelnen Orten gefühlt habe. Gleichzeitig wird dieser Artikel die Überleitung zu meinem derzeitigen Aufenthalt in Mexiko.
Top Flop der Fot-o-Meters: Santiago de Cuba.
(kein Bild)
Nummer 2 der ungeliebtesten Orte: Cancún. Immerhin ein Foto, von dem ich auch ein Video habe, aber das werde ich der Grösse wegen wohl auf den Bilderabend verschieben müssen.
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